[Atlanta, Georgia/USA] “Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass Maßnahmen zum Abbau der Armut und der damit verbundenen Ungerechtigkeit ein wichtiger Teil der sozialen Verantwortung der Christen sind”, heißt es in einer Stellungnahme zur weltweiten Armut, welche die evangelische Freikirche während ihrer Weltsynode in Atlanta, Georgia/USA, herausgegeben hat. Die Bibel zeige deutlich, dass Gott ein besonderes Interesse für die Armen habe und dass Christen „jenen helfen sollten, die nicht für sich selbst sorgen können“. Adventisten sollten sich als „Anwälte der Gerechtigkeit“ für die Armen sich einsetzen. Es gehe dabei nicht um bloßes Mitleid, sondern um tatkräftiges Engagement. Dazu gehöre die Unterstützung von Programmen, welche die Ursachen von Armut und Hunger aufzeigten „und den Menschen helfen, sich ein zukunftsträchtiges Leben aufzubauen“.
Adventisten werden in der Stellungnahme aufgerufen auch selbst ein Leben „in Einfachheit und Bescheidenheit“ zu führen, das im „Gegensatz zum Materialismus und Wohlstandsstreben“ stehe. Die Freikirche unterstütze die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zur Verringerung der Armut um mindestens 50 Prozent bis 2015. Sie sei bereit, zur Erreichung der Ziele mit gesellschaftlichen Gruppierungen, Regierungen und anderen auf lokaler und globaler Ebene zusammenzuarbeiten. Zwar hofften Adventisten auf Gottes Zusage, eine neue Erde zu schaffen, in der es keine Armut oder Ungerechtigkeit mehr gebe. Doch bis zur Aufrichtung dieses Reiches sollten sich die Mitglieder der Freikirche „ideenreich und vertrauensvoll“ schon jetzt dafür einsetzen, „die Armut zu überwinden“. (APD)









