9. Februar 2012

„Baum des Lebens“ – ein Symbol der Hoffnung

[Berlin] Nach fast einem Jahr konnte im Hospiz Friedensberg in Lauchhammer das letzte Fenster eingebaut werden. Der Träger hatte ein Jahr lang auf dieses Fenster gespart und alle Anstrengungen unternommen, um es zu realisieren. Dank vieler Spender ist das möglich geworden. Das Hospiz war als Neubau am 1. Juli 2009 fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben worden. Fast ein Jahr später wurde das 2,40 x 1,80 großes Glas-Kunst-Fenster eingebaut und am 18. Juni feierlich eingeweiht. Entworfen und gefertigt hat es die Dresdner Glaskünstlerin Marion Hempel. Frau Hempel hatte bereits die Rosette, das Wahrzeichen an der Kapelle des Otto-Lüpke-Hauses der Theologischen Hochschule Friedensau neu gestaltet. Das Fenster im Hospiz Friedensberg zeigt einen Baum, dessen Stamm sich bis ins Astwerk und feinste Strukturen verzweigt. Das  Blattwerk aus Hunderten von aufgeschmolzenen Glaselementen nimmt vom hellen gelb bis zum dunklen grün in vielen Zwischentönen die Farben des Hauses auf und erinnert gleichzeitig an die Farben der Jahreszeiten, ein Symbol des Lebenskreises, der sich für die Bewohner in diesem Haus vollendet. Das Symbol des Lebensbaumes mag für die einen dafür stehen, dass sich das Leben wandelt, dass Vergänglichkeit zum Menschsein gehört. Für andere erinnert der Baum des Lebens an das verlorene und ersehnte Paradies. Für Christen wird er zum Zeichen der Hoffnung, zum „Holz des Lebens“. Christus, der am Kreuz starb ist auferstanden und hat den Tod besiegt.

Das Hospiz Friedensberg in Lauchhammer wird gemeinsam vom Advent-Wohlfahrtswerk im Land Brandenburg e.V. und dem Ambulanten Hospizdienst Oberspreewald-Lausitz e.V. getragen. Es hat 10 Betten, 2 Angehörigenzimmer, sowie einen Abschiedsraum. Nähere Informationen unter www.hospiz-friedensberg.de