[Atlanta, Georgia/USA] Die in Atlanta, Georgia/USA, tagenden Delegierten der adventistischen Weltsynode haben eine „Resolution zur Bibel“ beschlossen. Danach ist die Heilige Schrift von Gott inspiriert, „Autorität im Leben der Kirche und jedes Gläubigen“ und grundlegend für „Glaube, Lehre und Verhalten“. Die Bibel stelle „Jesus als die einzig verlässliche Quelle der Hoffnung für die Menschheit dar“. Da das Lesen der Bibel „durch die Kraft und Person des Heiligen Geistes“ Menschen verändern könne, rufen die Delegierten Siebenten-Tags-Adventisten und Mitchristen auf, „die Bibel zu ihrer täglichen Quelle persönlichen Studiums zu machen“.
Während der Weltsynoden in St. Louis/USA (2005) und Toronto/Kanada (2000) hatten die Delegierten ähnliche Erklärungen zur Bibel beschlossen. Durch das wiederholte Bekenntnis zur Heilige Schrift solle immer wieder bewusst gemacht werden, dass das „Buch der Bücher“ die Norm für Glauben und Leben darstelle und deshalb gelesen werden sollte; zumal Untersuchungen zeigten, dass nur 51 Prozent der weltweit über 16,3 Millionen erwachsen getaufte Adventisten ein regelmäßiges Bibelstudium betreiben würden. Bereits 1980 wurde während der adventistischen Weltsynode in Dallas/Texas bei der Neufassung der „Glaubensüberzeugungen“ der Satz „Siebenten-Tags-Adventisten anerkennen die Bibel als die alleinige Grundlage ihres Glaubens“ in die Präambel aufgenommen.
Die Adventisten engagieren sich sehr für die Verbreitung der Heiligen Schrift. Sie gehören den meisten der im Weltbund der Bibelgesellschaften (United Bible Societies – USB) zusammengeschlossenen 145 nationalen Bibelgesellschaften an, die in etwa 200 Ländern arbeiten. In Norwegen leitet Pastor Tor Tjeransen, Präsident der dortigen Siebenten-Tags-Adventisten, als Vorsitzender die Norwegische Bibelgesellschaft. Der adventistische Pastor Reto Mayer ist Vizepräsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft. (APD)









