9. Februar 2012

Flut im Sudan zerstört adventistische Kapellen

[Beirut/Khartum] Die katastrophenartige Flut hat auch Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten stark betroffen, so Daniel Ogwok, der Sekretär der Freikirche im Nordsudan . “Nach Aussagen unseres Mitarbeiters Mut Tuat hat der Regen Häuser, Kühe und Ziegen getötet. Die Kapellen in Nyayaldiuno, Mayo und Nemnen sind schwer beschädigt.” Die Kirchen gehören zum Bentiu Bezirk in der oberen Nilregion.

Flut im SudanNach unbestätigten Angaben sind 89 Personen durch die starken Regenfälle getötet worden. 73.000 Häuser wurden weggeschwemmt. Durch zerstörte Kommunikationseinrichtungen kann das Ausmaß der Schäden nur schwer bestimmt werden.

“Die Kirchenleitung versucht ihr Möglichstes, um einen Überblick über die notwendigen Hilfsmaßnahmen und Unterstützungen in der betroffenen Region zu gewinnen” versicherte Dr. Miroslav Didara. der Präsident der Adventisten im Nordsudan.

Dr. Kjell Aune, der Leiter der Adventisten im Mittleren Osten appelliert an alle Mitglieder seiner Kirche weltweit für die Betroffenen zu beten und zu spenden. “Diese Menschen müssen sich ohnehin schon den Herausforderungen des Lebens stellen und haben nun den Verlust von Haus und Lebensgrundlagen zu beklagen. Sie benötigen jede erdenkliche Hilfe.”