9. Februar 2012

Im Kongo explodiert die Gewalt – 20.000 Menschen auf der Flucht

cdwomanchild238.jpgFluchtartig mussten tausende Familien ihre Ortschaften im Osten der Demokratischen Republik Kongo verlassen, weil heftige Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und Kriegern des Rebellengenerals Laurent Nkunda über Tage hinweg in der Region Nord-Kivu eskalierten. Nachdem zunächst die Stadt Goma eine Zuflucht bot, kam es dort zu einer Panikreaktion, als sich die Regierungstruppen zurückzogen und die Bevölkerung sich selbst überließen.

Obwohl es für die Helfer in der gefährlichen Lage fast unmöglich ist, die nötigen Mittel zu den Menschen zu bringen, wird ADRA auch nach der Evakuierung der eigenen Mitarbeiter aus Goma den vertriebenen Menschen ganz gezielt Hilfe leisten. Das ADRA-Netzwerk verfügt über drei Stationen und eine gute Struktur durch die laufenden Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.

ADRA Deutschland wird daher die Maßnahmen der ADRA-Partner im Lande finanziell unterstützen, da eine Entsendung von Personal im Moment als zu gefährlich eingestuft wird. Umsomehr bittet ADRA dringend um Spenden, damit den hilflosen Menschen Trinkwasser, Nahrung und Unterkunft gewährt werden kann.

ADRA dankt allen Spendern für Ihre Unterstützung sehr herzlich.