[München] Die Organisatoren des zweiten paneuropäischen Kongresses der Adventjugend sind nach Aussagen von Jochen Streit (Ostfildern), Jugenddirektor der Adventjugend für Süddeutschland, auf einen möglichen Fall von Schweinegrippe während der Tagung vorbereitet. Streit ist für den organisatorischen Ablauf des Treffens verantwortlich, das nächsten Mittwoch im International Conference Center in München (ICM) mit etwa 3500 Teilnehmern beginnen wird. Er hat einen Neun-Punkte-Plan zum Umgang mit möglichen Schweinegrippevorkommnissen herausgegeben.
Aus 40 Nationen werden Delegationen zu dieser christlichen Begegnung erwartet. Nach dem Plan ist jede Delegation dafür verantwortlich, dass nur Teilnehmer mit guter Gesundheit nach München kommen. Broschüren und Informationsflyer über Vorsichtsmaßnahmen und den Umgang mit einer möglichen Infektion werden während der Registratur ausgehändigt und in jeder Schule verteilt. Da die meisten Teilnehmer in Schulen übernachten, wird dort jeweils ein Raum zur Isolation infizierter Personen vorbereitet. Auch werden sowohl für die Schulen als auch für das Kongresszentrum Hygienemasken bereitgehalten. Immer wieder werden die Teilnehmer darauf hingewiesen werden, sich regelmäßig die Hände zu waschen, besonders vor den Mahlzeiten. Ärzte im Umfeld des Kongresszentrums wurden benachrichtigt und halten sich für die Untersuchung infizierter Personen bereit. Die Ergebnisse liegen üblicherweise innerhalb von sechs Stunden vor. Streit glaubt, ebenso wie die Bundesregierung, dass die Infektion einen eher milden Verlauf nehmen wird.
Streit kennt München mit seinen Einrichtungen aus seiner 13jährigen Zeit als Jugendleiter und hofft auf einen erfolgreichen Verlauf des Kongresses. „Falls jedoch Fälle der Grippe vom Typ A/H1N1 auftreten sollten, glauben wir vorbereitet zu sein und werden eng mit den städtischen Behörden zusammenarbeiten“, meinte er. (aycpress)









