[Lüneburg] Ab Januar 2010 bekommt jeder adventistische Haushalt in Deutschland die neue Gemeindezeitschrift der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten kostenfrei. Das neue Heft wird mit einem Umfang von 24 Seiten das derzeitige “AdventEcho” (44 Seiten) ablösen und zwölfmal im Jahr erscheinen. Am neuen Titel und an einer neuen Aufmachung wird zurzeit gearbeitet.
Wie Chefredakteur Elí Diez-Prida mitteilt, werde damit der seit Jahren geäußerte Wunsch nach einer kostenlosen Mitgliederzeitschrift erfüllt. In der Fokussierung auf geistliche und missionarische Themen aufgrund des verringerten Umfangs sieht er eine Chance, “das in den Vordergrund zu stellen, worum es uns letztlich als Siebenten-Tags-Adventisten geht: Jesus Christus, sein Leben, sein Dienst, sein Auftrag und sein zweites Kommen als Antwort auf die existenziellen Fragen des Menschen und als einzige Hoffnung der Welt”.
Neben den geistlichen-missionarischen Themen wird sich in Zukunft die Berichterstattung auf überregionale Veranstaltungen und Ereignisse konzentrieren. Der Freikirchenleitung stehen zur Vermittlung ihrer Anliegen in Zukunft acht Seiten je Ausgabe zur Verfügung. Gespräche über eine Ausweitung der für Gemeindeglieder kostenfreien Verbreitung auf Österreich und die Schweiz laufen zurzeit. Außerdem finden Gespräche mit den Herausgebern der Zeitschrift “Adventist World” statt, die von der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten in mehreren Sprachen herausgegeben wird. Deren Plan, die deutschsprachige Ausgabe, die seit Juli 2009 online erscheint, ebenfalls in gedruckter Form jedem adventistischen Haushalt im deutschsprachigen Raum zukommen zu lassen, würde durch eine Integration in die neue Gemeindezeitschrift erheblich erleichtert.
Um einen Teil der Kosten zu finanzieren (die bis auf die acht Seiten der Freikirche vom Saatkorn-Verlag in Lüneburg getragen werden), wird der Anzeigenteil “inform” ab Januar in die Heftmitte der neuen Gemeindezeitschrift übernommen. Sollten sich weitere Institutionen der Freikirche dazu entschließen, ihre Mitteilungsblätter ins Heft aufnehmen zu lassen, würde dies die Arbeit der Verantwortlichen an den Büchertischen der örtlichen Adventgemeinden erheblich erleichtern. Die bisher im “AdventEcho” veröffentlichen Berichte aus den Gemeinden und die Personalia können die regionalen Mitteilungsblätter der Vereinigungen der Freikirche übernehmen, wie es schon jetzt teilweise geschieht. (Advent-Verlag)









