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	<title>Kommentare zu: Sch&#246;pfung: Warum Zahlengenauigkeit noch keinen genauen Glauben gibt</title>
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	<description>Unabhängige Zeitschrift für Religion, Kirche und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: KlausPBischoff@t-online.de</title>
		<link>http://www.eann.de/schoepfung-warum-zahlengenauigkeit-noch-keinen-genauen-glauben-gibt/4020/comment-page-1/#comment-208</link>
		<dc:creator>KlausPBischoff@t-online.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 16:11:52 +0000</pubDate>
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		<description>Korrektur :  Es mu&#223; nat&#252;rlich &gt; 24 Std hei&#223;en</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrektur :  Es mu&#223; nat&#252;rlich &gt; 24 Std hei&#223;en</p>
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		<title>Von: KlausPBischoff@t-online.de</title>
		<link>http://www.eann.de/schoepfung-warum-zahlengenauigkeit-noch-keinen-genauen-glauben-gibt/4020/comment-page-1/#comment-207</link>
		<dc:creator>KlausPBischoff@t-online.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 16:10:08 +0000</pubDate>
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		<description>Da die Bibel (AT) den Tag als Zeitspanne zwischen zwei Sonnenunterg&#228;ngen definiert, ist die Definition eines Tages als 24-Std-Einheit auch heute noch obsolet, zumal erst im Mittelalter die Zeiterfassung in Stunden beginnt (Sonnenuhr) und erst viel sp&#228;ter die Einteilung dieser 24 Std.-Einheiten mithilfe von Uhren erfolgte.

Au&#223;erdem vermerkt 

Wikipedia (Eintrag zum Wort Tag) : Da die Rotation der Erde im Laufe der Zeit abgebremst wird - insbesondere durch Gezeitenwirkungen des Mondes - werden k&#252;nftige &quot;Erdtage&quot; tendenziell l&#228;nger. 

Also werden k&#252;nftige Tage ein paar Sekunden, Minuten oder sogar Stunden l&#228;nger 
dauern, so da&#223; eine nicht ganz korrekte wissenschaftliche Aussage in die Bibel hineininterpretiert wird. 

Es steht aber bei der besagten Definition gleichwohl eine ernste Absicht dahinter, sich genauer festlegen zu wollen, was ein biblischer Sch&#246;pfungstag bedeutet, um die Ernsthaftigkeit der buchst&#228;blichen 6-Tage Sch&#246;pfung zu untermauern. 

Ob dies dadurch erreicht wird, ist fraglich, zumal die Bibel kein wissenschaftliches Buch ist und auch nicht sein will. Es m&#252;&#223;te korrekterweise hei&#223;en : &lt; 24 Std.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Bibel (AT) den Tag als Zeitspanne zwischen zwei Sonnenunterg&#228;ngen definiert, ist die Definition eines Tages als 24-Std-Einheit auch heute noch obsolet, zumal erst im Mittelalter die Zeiterfassung in Stunden beginnt (Sonnenuhr) und erst viel sp&#228;ter die Einteilung dieser 24 Std.-Einheiten mithilfe von Uhren erfolgte.</p>
<p>Au&#223;erdem vermerkt </p>
<p>Wikipedia (Eintrag zum Wort Tag) : Da die Rotation der Erde im Laufe der Zeit abgebremst wird &#8211; insbesondere durch Gezeitenwirkungen des Mondes &#8211; werden k&#252;nftige &#8220;Erdtage&#8221; tendenziell l&#228;nger. </p>
<p>Also werden k&#252;nftige Tage ein paar Sekunden, Minuten oder sogar Stunden l&#228;nger<br />
dauern, so da&#223; eine nicht ganz korrekte wissenschaftliche Aussage in die Bibel hineininterpretiert wird. </p>
<p>Es steht aber bei der besagten Definition gleichwohl eine ernste Absicht dahinter, sich genauer festlegen zu wollen, was ein biblischer Sch&#246;pfungstag bedeutet, um die Ernsthaftigkeit der buchst&#228;blichen 6-Tage Sch&#246;pfung zu untermauern. </p>
<p>Ob dies dadurch erreicht wird, ist fraglich, zumal die Bibel kein wissenschaftliches Buch ist und auch nicht sein will. Es m&#252;&#223;te korrekterweise hei&#223;en : &lt; 24 Std.</p>
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		<title>Von: ButscherJ</title>
		<link>http://www.eann.de/schoepfung-warum-zahlengenauigkeit-noch-keinen-genauen-glauben-gibt/4020/comment-page-1/#comment-206</link>
		<dc:creator>ButscherJ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 16:37:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Kommentar zu: Matthias Dorn,
Warum Zahlengenauigkeit noch keinen genauen Glauben gibt
1.
Richtig, wer nur auf Zahlengenauigkeit seinen Glauben st&#252;tzen w&#252;rde, w&#228;re arm dran. Wer aber die Zeitangaben der Bibel nicht bezweifelt, hat sich daf&#252;r nicht zu entschuldigen. Matthias Dorn meint, dass man die Zahlen im Sch&#246;pfungsbericht im Lichte „der modernen Welt“ zu deuten habe. Dieser Ansatzpunkt ist schon in sich problematisch. Biblische Theologie deutet nicht vom Verst&#228;ndnis der Gegenwart aus, sondern versucht die Gedanken der Bibel zu erkunden, um sie dann f&#252;r heute nutzbar zu machen. Jede gute Predigt lebt davon.

2.
Der Verfasser wendet sich gegen „vermeintliche Besserwisser“, womit er offenbar jeden meint, der nicht so denkt und glaubt wie er. Das ist weder wissenschaftlich noch christlich. Die von ihm mit Recht eingeforderten Tugenden „Respekt, Liebe und Wahrhaftigkeit“ bleiben dabei auf der Strecke.

3.
Denjenigen, die an „der 24 - Stunden - Definition der Genesistage“ (das 1. Buch Mose wird auch Genesis genannt) festhalten, wirft er vor, dass sie das Wesen der Sch&#246;pfung aus den Augen verlieren. Die hier vorgenommene Sichtweise ist nichts anderes als eine Unterstellung, die jeglicher Logik entbehrt, denn aus der ersten &#220;berzeugung folgt nicht zwangsl&#228;ufig das von ihm vermutete Missverst&#228;ndnis &#252;ber Gottes Sch&#246;pfungswerk.

4.
Dorn weist korrekt darauf hin, dass die Zeitangaben in 1. Mose 1 tats&#228;chliche Tage von 24 Stunden angeben. Und warum bel&#228;sst er es dann nicht dabei? Warum eine Attacke gegen die, die schlicht glauben, was in der Bibel steht? Es gibt wahrhaftig keinen Grund, in unserer modernen Welt eine andere Interpretation vorzunehmen! Gewiss wird von manchen historisch-kritischen Theologen das Faktum der in der Bibel aufgezeichneten Sechs -Tage - Sch&#246;pfung nicht bestritten. Aber was machen sie dann daraus? Sie betreiben Pseudomorphose. Dieser Ausdruck besagt, „dass Begriffe ihres urspr&#252;nglichen Sinnes entleert und mit einem neuen Inhalt gef&#252;llt werden, der mit dem urspr&#252;nglichen nicht viel mehr als nur den Namen gemein hat.“ (Eta Linnemann, Original oder F&#228;lschung, Historischkritische Theologie im Licht der Bibel, Christliche Literaturverbreitung, 3. Auflage 2006, Seite 29) Diese raffinierte Methode ist f&#252;r den ungeschulten Leser schwer zu durchschauen. Damit entpuppen sich solche Lehrer als Handlanger des babylonischen Systems: Sie betreiben Sprachenverwirrung, doch versprechen, die Pforte zu Gott zu &#246;ffnen. Fast jede Vokabel der Bibel erh&#228;lt bei den Theologen, die mit der historisch-kritischen Methode arbeiten, unter der Hand eine andere Bedeutung. So benutzen z. B. auch die Anh&#228;nger der theistischen Evolution das Wort Sch&#246;pfung, sind aber weit davon entfernt, dies auf die eine in der Bibel genannte Woche des Sch&#246;pfungsaktes zu beziehen. Manche verwenden auch das Wort Paradies, deuten es dann aber z. B. auf einen erdachten sch&#246;nen Zustand in der Vergangenheit oder auf einen in der Vorstellung befindlichen Gedanken, der irgendwann zur Erf&#252;llung kommen mag. (Wenn vielleicht die Evolution ihr Ziel erreicht haben sollte?) Wie verh&#228;lt es sich mit dem in der Bibel erw&#228;hnten S&#252;ndenfall, seiner Ursache und der von Gott verh&#228;ngten Strafe, dem Tod? Auch da kommt man ohne Umdeutungen, bis hin zum Leugnen und L&#228;cherlichmachen dieser „Mythen“ nicht aus.

5.
Zum Kern der Anmerkungen von Matthias Dorn. Er sagt, dass „die Sch&#246;pfung den Einbruch des B&#246;sen dokumentiert.“ Was meint er denn mit dem sch&#246;n-schwammigen, philosophischen Begriff „Einbruch des B&#246;sen“? Verbirgt sich dahinter sein Verst&#228;ndnis vom S&#252;ndenfall? Welches? Ist der biblische Bericht vom S&#252;ndenfall nur eine vor langer Zeit angenommene Noterkl&#228;rung, um eine Antwort auf die Zerrissenheiten der Welt zu geben? Haben sich die alten Glaubenszeugen das nur so vorgestellt oder handelt es sich um ein wirkliches Geschehen? Kein Satz von Satan, dem Verursacher aller &#220;bel. Stattdessen wird da (mehrdeutig) Gott ins Spiel gebracht. Im „Einbruch des B&#246;sen … merkt man die Hand des Sch&#246;pfers.“ Was soll das konkret hei&#223;en? Und dann: „Gott“ hat „aus einer paradiesischen, herrlichen Sch&#246;pfung eine nicht mehr paradiesische … schaffen wollen und k&#246;nnen.“ Und was hat er geschaffen? Wie sah seine paradiesische Sch&#246;pfung aus und wie die nach „dem Einbruch des B&#246;sen“? Ist das bei  Dorn ein Vorgang oder sind es zwei nacheinander? Das ist alles reichlich konfus niedergeschrieben und bedarf einer genaueren Definition. Vielleicht ist sie noch zu erwarten. Nur klare Ausdrucksweisen geben eine gute Auskunft &#252;ber das Geglaubte oder zu Glaubende. Das sind die Vor-Denker den Nach-Denkern schuldig. Soweit zu den Darlegungen von M. Dorn.

6.
Abschlie&#223;end ein Zitat, von dem britischen Biochemiker und Theologen Arthur Peacocke (1924 – 2006), der damit deutlich Flagge zeigt, auch wenn es mir pers&#246;nlich lieber gewesen w&#228;re, er h&#228;tte sie unbenutzt in irgendeinem Schrank verrotten lassen: “Der biologische Tod kann nicht mehr als Konsequenz dessen betrachtet werden, was Menschen angeblich in der Vergangenheit getan haben, denn die Geschichte der Evolution zeigt, dass der Tod das Mittel ist, durch das Menschen entstehen … Die traditionelle Interpretation von 1. Mose 3, dass n&#228;mlich ein historischer S&#252;ndenfall stattgefunden hat, eine Handlung unserer Vorfahren, durch die der biologische Tod erkl&#228;rt werden kann, muss verworfen werden … Es gab kein goldenes Zeitalter, keine vollkommene Vergangenheit, keine Individuen Adam und Eva, von denen alle Menschen abstammen … und die in ihren Beziehungen und ihrem Verhalten vollkommen waren.” (Arthur Peacocke, Theology for a Scientific Age: Being and Becoming-Natural, Divine and Human, Oxford: Blackwell 1993, 222-223; deutsche &#220;bersetzung von Dr. Dr. Ekkehardt M&#252;ller) Die Folge solcher Behauptungen ist, dass von nicht wenigen Theologen auch Jesu S&#252;hnetod f&#252;r unsere S&#252;nden geleugnet wird. Du bist erschrocken &#252;ber das Zitat? Es gibt noch weit schlimmere von Menschen, die sich Theologen nennen. Ich m&#246;chte nicht in ihrer Haut stecken. Gott l&#228;sst eine Verf&#228;lschung der Wahrheit nicht kalt. Er wird jeden Irrlehrer, auch wenn er noch so wortgewandt und hochtrabend daherkommt, vor Gericht ziehen. „Sollte Gott gesagt haben?“ Die historisch-kritischen Theologen antworten im Chor mit den Worten der Schlange, z. B. die ersten Kapitel der Bibel betreffend: „Glaube nur das nicht. Was da in der Bibel steht, ist doch durch so viele H&#228;nde gegangen und irgendein Redakteur, hat sich dann bem&#252;ht, eine Endfassung herauszubringen; etwas, was vielleicht damals tats&#228;chlich geglaubt wurde oder vielleicht auch nicht; auf jeden Fall ist es f&#252;r uns nicht mehr verbindlich.“ 1. Petrus 1,20 sagt genau das Gegenteil: „Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.“ – Ich bin mir sicher: Ein „aufgekl&#228;rter“ Zeitgenosse wird mir milde l&#228;chelnd Naivit&#228;t vorwerfen. Was soll’s. Ich l&#228;chle fr&#246;hlich zur&#252;ck. Denn ich lese in der Schrift: „Da sie sich f&#252;r weise hielten, sind sie zu Narren geworden.“ (R&#246;mer 1,22)

&lt;em&gt;Josef Butscher&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar zu: Matthias Dorn,<br />
Warum Zahlengenauigkeit noch keinen genauen Glauben gibt<br />
1.<br />
Richtig, wer nur auf Zahlengenauigkeit seinen Glauben st&#252;tzen w&#252;rde, w&#228;re arm dran. Wer aber die Zeitangaben der Bibel nicht bezweifelt, hat sich daf&#252;r nicht zu entschuldigen. Matthias Dorn meint, dass man die Zahlen im Sch&#246;pfungsbericht im Lichte „der modernen Welt“ zu deuten habe. Dieser Ansatzpunkt ist schon in sich problematisch. Biblische Theologie deutet nicht vom Verst&#228;ndnis der Gegenwart aus, sondern versucht die Gedanken der Bibel zu erkunden, um sie dann f&#252;r heute nutzbar zu machen. Jede gute Predigt lebt davon.</p>
<p>2.<br />
Der Verfasser wendet sich gegen „vermeintliche Besserwisser“, womit er offenbar jeden meint, der nicht so denkt und glaubt wie er. Das ist weder wissenschaftlich noch christlich. Die von ihm mit Recht eingeforderten Tugenden „Respekt, Liebe und Wahrhaftigkeit“ bleiben dabei auf der Strecke.</p>
<p>3.<br />
Denjenigen, die an „der 24 &#8211; Stunden &#8211; Definition der Genesistage“ (das 1. Buch Mose wird auch Genesis genannt) festhalten, wirft er vor, dass sie das Wesen der Sch&#246;pfung aus den Augen verlieren. Die hier vorgenommene Sichtweise ist nichts anderes als eine Unterstellung, die jeglicher Logik entbehrt, denn aus der ersten &#220;berzeugung folgt nicht zwangsl&#228;ufig das von ihm vermutete Missverst&#228;ndnis &#252;ber Gottes Sch&#246;pfungswerk.</p>
<p>4.<br />
Dorn weist korrekt darauf hin, dass die Zeitangaben in 1. Mose 1 tats&#228;chliche Tage von 24 Stunden angeben. Und warum bel&#228;sst er es dann nicht dabei? Warum eine Attacke gegen die, die schlicht glauben, was in der Bibel steht? Es gibt wahrhaftig keinen Grund, in unserer modernen Welt eine andere Interpretation vorzunehmen! Gewiss wird von manchen historisch-kritischen Theologen das Faktum der in der Bibel aufgezeichneten Sechs -Tage &#8211; Sch&#246;pfung nicht bestritten. Aber was machen sie dann daraus? Sie betreiben Pseudomorphose. Dieser Ausdruck besagt, „dass Begriffe ihres urspr&#252;nglichen Sinnes entleert und mit einem neuen Inhalt gef&#252;llt werden, der mit dem urspr&#252;nglichen nicht viel mehr als nur den Namen gemein hat.“ (Eta Linnemann, Original oder F&#228;lschung, Historischkritische Theologie im Licht der Bibel, Christliche Literaturverbreitung, 3. Auflage 2006, Seite 29) Diese raffinierte Methode ist f&#252;r den ungeschulten Leser schwer zu durchschauen. Damit entpuppen sich solche Lehrer als Handlanger des babylonischen Systems: Sie betreiben Sprachenverwirrung, doch versprechen, die Pforte zu Gott zu &#246;ffnen. Fast jede Vokabel der Bibel erh&#228;lt bei den Theologen, die mit der historisch-kritischen Methode arbeiten, unter der Hand eine andere Bedeutung. So benutzen z. B. auch die Anh&#228;nger der theistischen Evolution das Wort Sch&#246;pfung, sind aber weit davon entfernt, dies auf die eine in der Bibel genannte Woche des Sch&#246;pfungsaktes zu beziehen. Manche verwenden auch das Wort Paradies, deuten es dann aber z. B. auf einen erdachten sch&#246;nen Zustand in der Vergangenheit oder auf einen in der Vorstellung befindlichen Gedanken, der irgendwann zur Erf&#252;llung kommen mag. (Wenn vielleicht die Evolution ihr Ziel erreicht haben sollte?) Wie verh&#228;lt es sich mit dem in der Bibel erw&#228;hnten S&#252;ndenfall, seiner Ursache und der von Gott verh&#228;ngten Strafe, dem Tod? Auch da kommt man ohne Umdeutungen, bis hin zum Leugnen und L&#228;cherlichmachen dieser „Mythen“ nicht aus.</p>
<p>5.<br />
Zum Kern der Anmerkungen von Matthias Dorn. Er sagt, dass „die Sch&#246;pfung den Einbruch des B&#246;sen dokumentiert.“ Was meint er denn mit dem sch&#246;n-schwammigen, philosophischen Begriff „Einbruch des B&#246;sen“? Verbirgt sich dahinter sein Verst&#228;ndnis vom S&#252;ndenfall? Welches? Ist der biblische Bericht vom S&#252;ndenfall nur eine vor langer Zeit angenommene Noterkl&#228;rung, um eine Antwort auf die Zerrissenheiten der Welt zu geben? Haben sich die alten Glaubenszeugen das nur so vorgestellt oder handelt es sich um ein wirkliches Geschehen? Kein Satz von Satan, dem Verursacher aller &#220;bel. Stattdessen wird da (mehrdeutig) Gott ins Spiel gebracht. Im „Einbruch des B&#246;sen … merkt man die Hand des Sch&#246;pfers.“ Was soll das konkret hei&#223;en? Und dann: „Gott“ hat „aus einer paradiesischen, herrlichen Sch&#246;pfung eine nicht mehr paradiesische … schaffen wollen und k&#246;nnen.“ Und was hat er geschaffen? Wie sah seine paradiesische Sch&#246;pfung aus und wie die nach „dem Einbruch des B&#246;sen“? Ist das bei  Dorn ein Vorgang oder sind es zwei nacheinander? Das ist alles reichlich konfus niedergeschrieben und bedarf einer genaueren Definition. Vielleicht ist sie noch zu erwarten. Nur klare Ausdrucksweisen geben eine gute Auskunft &#252;ber das Geglaubte oder zu Glaubende. Das sind die Vor-Denker den Nach-Denkern schuldig. Soweit zu den Darlegungen von M. Dorn.</p>
<p>6.<br />
Abschlie&#223;end ein Zitat, von dem britischen Biochemiker und Theologen Arthur Peacocke (1924 – 2006), der damit deutlich Flagge zeigt, auch wenn es mir pers&#246;nlich lieber gewesen w&#228;re, er h&#228;tte sie unbenutzt in irgendeinem Schrank verrotten lassen: “Der biologische Tod kann nicht mehr als Konsequenz dessen betrachtet werden, was Menschen angeblich in der Vergangenheit getan haben, denn die Geschichte der Evolution zeigt, dass der Tod das Mittel ist, durch das Menschen entstehen … Die traditionelle Interpretation von 1. Mose 3, dass n&#228;mlich ein historischer S&#252;ndenfall stattgefunden hat, eine Handlung unserer Vorfahren, durch die der biologische Tod erkl&#228;rt werden kann, muss verworfen werden … Es gab kein goldenes Zeitalter, keine vollkommene Vergangenheit, keine Individuen Adam und Eva, von denen alle Menschen abstammen … und die in ihren Beziehungen und ihrem Verhalten vollkommen waren.” (Arthur Peacocke, Theology for a Scientific Age: Being and Becoming-Natural, Divine and Human, Oxford: Blackwell 1993, 222-223; deutsche &#220;bersetzung von Dr. Dr. Ekkehardt M&#252;ller) Die Folge solcher Behauptungen ist, dass von nicht wenigen Theologen auch Jesu S&#252;hnetod f&#252;r unsere S&#252;nden geleugnet wird. Du bist erschrocken &#252;ber das Zitat? Es gibt noch weit schlimmere von Menschen, die sich Theologen nennen. Ich m&#246;chte nicht in ihrer Haut stecken. Gott l&#228;sst eine Verf&#228;lschung der Wahrheit nicht kalt. Er wird jeden Irrlehrer, auch wenn er noch so wortgewandt und hochtrabend daherkommt, vor Gericht ziehen. „Sollte Gott gesagt haben?“ Die historisch-kritischen Theologen antworten im Chor mit den Worten der Schlange, z. B. die ersten Kapitel der Bibel betreffend: „Glaube nur das nicht. Was da in der Bibel steht, ist doch durch so viele H&#228;nde gegangen und irgendein Redakteur, hat sich dann bem&#252;ht, eine Endfassung herauszubringen; etwas, was vielleicht damals tats&#228;chlich geglaubt wurde oder vielleicht auch nicht; auf jeden Fall ist es f&#252;r uns nicht mehr verbindlich.“ 1. Petrus 1,20 sagt genau das Gegenteil: „Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.“ – Ich bin mir sicher: Ein „aufgekl&#228;rter“ Zeitgenosse wird mir milde l&#228;chelnd Naivit&#228;t vorwerfen. Was soll’s. Ich l&#228;chle fr&#246;hlich zur&#252;ck. Denn ich lese in der Schrift: „Da sie sich f&#252;r weise hielten, sind sie zu Narren geworden.“ (R&#246;mer 1,22)</p>
<p><em>Josef Butscher</em></p>
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